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Mercedes Benz – ewig gestrig?

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Süddeutsche Zeitung Magazin vom 2. Dezember 2023 zum Thema „Große Kunst“ im Wow-Format 39,5 x 56,5 cm, Vierfarbdruck auf ca. 120 g-Papier, wohl werbefinanziert, was sieben ganzseitige Anzeigen vermuten lassen.

Auf Seite 7 von 20 prangt eine beinahe formatfüllende Werbung für das neue Mercedes-AMG GT Coupé. Um die Rasanz und das agressive Design des Wagens noch zu unterstreichen, bewegt sich dieser auf einer Art Tempo-Strahl, per Fliehkraft auf dem Kopf stehend – natürlich ohne abzustürzen.

Headline: „ANTRIEBSKRAFTPAKET.“, dann die Typbezeichnung (s. o.), dann das Motto „SO GRAN TURISMO. SO AMG.“

Und dann: „Motorisiert mit 4,0-Liter-V8-Biturbomotor und 585 PS für die Überholspur“. Wortwörtlich! Geht’s noch?
Dass der angegebene Kraftstoffverbrauch von 14,1 l/100 km real ist, ebenso wie die CO2-Emissionen von 319 g/km, scheint mir doch eher ein Gerücht zu sein.

So ein Auto hat doch in der Welt von heute nichts mehr zu suchen, Herr Källenius!

Und so eine Anzeige auch nicht, die Herren Ebert und Klotzek. Was muss es die Süddeutsche nötig haben!

Und wenn dann der Herr Volker Wissing (FDP) dazu verdonnert wird, Tempo 100 oder 120 km/h als Vmax auf Autobahnen einzuführen, dürfen der Herr Källenius und seine Kunden nach Nordkorea ausweichen, um ihre Wagen noch ausfahren zu können, denn nur dort gibt’s dann noch kein Tempolimit.

Wer sehen möchte, worum es geht